Markt

Wege in den Markt

Der Trend – Wein und Supermarkt schließt Massebedingt das Segment der besonderen Weine aus kleinen Strukturen. Diese Realität ist für den größten Absatzkanal mit über 50% des Gesamtlese extrem schlecht. 

 

Aufnahmen von der Intergastra 2019

Michael Mang, Angelika Mang vom Weingut Lichtgartl stoßen mit Winzer Martin Moser und Karin Hintermeyer vom Weingut Hermann Moser auf die gelungene Messe an (v. l. n.r.)

Ähnliches gilt für die Vinotheken, die mit besonderen Weinen arbeiten. Denn, der Konsument versteht nicht, dass diese Betriebe mit hohen Spannen arbeiten, um ihre Existenzfähigkeit zu erhalten. Bei Einkauf von 10 Euro – müssen einen VK von 25 bis 35 Euro auf der Karte haben. Es schaut auf den ersten Blick für manche als Wucher aus, aber was dahintersteckt, wie Personal, Verwaltung, die Erhaltung einer Branche, der es in Summe nicht gut geht. Der Konsument sieht den bekannten Wein aus dem Marktangebot um 10 Euro und findet diesen auf der Karte um 20 oder 25 Euro teurer – der Wirt, der Gastronom – ein Wucherer – das bleibt im Kopf, denn was an Gemeinkosten dahinter steht ist nicht ersichtlich und deshalb nicht fassbar.
Hinzu kommt, dass die Gastronomie versucht das Besondere, das Edle auf ihren Karten darzustellen.

Diesen Markt erreicht man über die Intergastra – ein Messe für 100.000 Besucher aus der Sparte Gastronomie und Hotellerie.

Unser Verlag entwickelte und finanzierte für die Intergastra 2019 ein System für besondere Weine aus ausschließlich kleinen Strukturen. Ein kleine Halle für maximal 15 Betriebe wurde dafür bereitgestellt. 

Der Erfolg – aus der Sicht der Winzer war enorm – es wäre sicher klug sich bei den Austellern zu informieren – denn Papier ist geduldig.